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Hey, ho ihr Katzenfans . . . ihr wollt mehr über mich erfahren?

 

Ich bin ein kleines freches Katerchen, dass, wenn es nicht gerade schläft oder sich putzt, gaaaanz viel Hunger hat "muss doch so groß werden wie Leon ..!!!"  und einigen Blödsinn anstellt.

 

Große Freiheit ?

Darum bin ich wohl auch im Tierheim gelandet. Bin ausgebüchst und wollte die große weite Welt erobern. Ist aber nichts draus geworden. Man hat mich eingefangen "bin einfach zu vertrauensselig" und hat mich im Tierheim abgegeben. Die hatten nichts besseres zu tun, als mich sofort zu kastrieren und zu tätöwieren. . . Zugegeben "Frauchen hätte mich auch kastrieren lassen", denn nur so kann das häufige Katzenelend verringert werden, aber für mich war das kein angenehmes Erlebnis. Die Betreuung und Pflege war super und die Pflegerinnen waren alle sehr nett zu mir.

 

Foto von Frau L. Harbers, ehrenamtliche Mitarbeiterin des TH Brinkums  Foto von Frau L. Harbers, ehrenamtliche Mitarbeiterin des TH Brinkums
im Tierheim

 

Mein Erlebnis im Tierheim

Ich war noch so im Träumeland nach der Narkose, da besuchten mich meine zukünftigen Dosenöffner das erste Mal. Ich war noch ganz benebelt, aber es war schön, ein wenig betütelt zu werden. Sie besuchten mich noch ein- zweimal und beim letzten Besuch brachten sie mir eine Kuscheldecke mit, die nach Leon roch. So konnte ich mich schon mal an den Geruch gewöhnen. Umgekehrt bekam Leon mein Schlafkissen, damit er sich an meinen Geruch gewöhnen konnte. Leon und ich fanden das irgendwie ganz toll.

 

Groß und tiefschwarz

Der nächste Tag sollte mächtig aufregend werden: Ich lag entspannt in meinem Transportkorb und wartete auf das, was da so kommen werde. "bin ja ein ganz neugieriges Katerchen". Das mich dann aber so ein unheimlich großer schwarzer Hund, der mich am liebsten von oben bis unten abgeschlabbert hätte, erwartet, dass hätte ich nicht gedacht. Zum Glück ist in meinem neuen Zuhause so viel Platz und eine offene Treppe, die vom Keller bis zum Dachboden reicht, so dass ich mich jederzeit zurückziehen kann, wenn mir dieses große schwarze Ungetüm, namens Leon, zu aufdringlich wird.

Wir gewöhnten uns aber schnell aneinander. Frauchen gab uns unser Essen immer gemeinsam und rückte die Näpfe täglich näher aneinander. Heute tauschen wir unser Essen auch mal aus. Schmeckt doch immer besser aus 'nem fremden Napf ....

 

Hab' 'nen neuen Namen!

Im Tierheim wurde ich "Fabio" genannt, aber ab jetzt heiße ich: TEQUILA. Die Idee hierzu bekam Frauchen bei dem Konzert in der Glocke der französischen Sängerin Patricia Kaas: Ihr kleiner Hund namens "Tequila" lief plötzlich auf die Bühne und sorgte für lustige Unterhaltung. Und da ich auch so ein lustiger Purzel bin, erhielt ich diesen Namen. Was denken bloß die Nachbarn, wenn Frauchen immer nach "Tequila" ruft ....??!!!!    ;o)

 

Spielmäuse

Ich spiele gern mit Kronendeckeln, weil die immer so toll klickern, mit Papiertüten "so wie Leon" mit kleinen Papierknäueln, meiner Fellmaus "habe schon die zweite, die erste hat mein Spiel nicht lange überlebt, ich hab' sie total zerfetzt, so als sei es eine richtige Maus". Habe auch jede Menge Spielzeug, aber am liebsten suche ich mir meine eigenen Sachen zum Spielen aus: Holzwäscheklammern, die ich anknabbern kann, Kugelschreiber, Lineal, Herrchens Lesebrille, Computerkabel, Schnürsenkel, Wasserstrahl und Dusche (!?) und und und ....

 

Leon's tolle Mähne

Aber Leon und ich wir balgen uns auch ganz gerne. Weil er so groß ist, hänge ich mich einfach an seine Beine oder kralle mich in seiner langen Mähne fest. Dann zieht er mich ein Stückchen und ich lasse mich wieder fallen. Wenn ich keine Lust mehr habe, ziehe ich mich auf meinen Stuhl zurück und Leon stubst mich dann noch ein bischen mit seiner langen Nase, aber wenn ich dann meine Ruhe haben will, gibst Backenpfeifen und das akzeptiert er . . . meistens.

 

Mein Zuhause gefunden!

Ja, ich habe mich in meinem neuen Zuhause gut eingelebt und habe neuerdings den Spitznamen: "Immer hungrig". Was aber nicht heißt, dass ich auch immer Essen bekomme, wenn ich danach bettle. Meine neuen Dosenöffner sind froh, dass sie mich aus dem Tierheim zu sich nach Hause geholt haben. Sie wundern sich nur ein wenig, dass ich mich so ganz und gar anders als eine Kätzin verhalte und sie nachts durchschlafen lasse; nicht an der Schlafzimmertür kratze oder laut mauze.

Da ich ein kleiner wilder Purzel bin, gibt es noch nicht so viele Fotos von mir, denn ich bin immer schneller als die Kamera. Einige könnt ihr Euch aber in der Galerie in Form einer Diashow ansehen.

es grüßt das Samtpfötchen und der Tiger

Tequila

 

PS: Neue letzte Bilder habt ihr ja bestimmt schon unter Tiere > Katzen angesehen, aber auch im Dänemarkurlaub war ich dabei - seht Euch doch 'mal die tollen Fotos an Bei Tag 07 bin ich auch zu seh'n! Stellt Euch vor, unsere Dosenöffner haben extra ein Ferienhaus gemietet, wo sie uns Leon und mich mitnehmen durften, ist das nicht toll! War eine schöne Zeit und wir sind richtig zusammengewachsen! Ich weis jetzt, wo ich hingehöre und möchte hier nie wieder weg!!!!

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