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Geschichte

Zwischen dem 6. und 3. Jahrtausend v. Chr. wurden die Menschen sesshaft und die Katze lernte das reichhaltige Mäuseangebot in den Kornkammern zu nutzen. Die Menschen machten sich diese freiwilligen Dienste der Katze zu nutze. Das Ansehen der Katze stieg mit der Größe der Kornkammer und sie wurde die eigentliche Hüterin dieser Schätze.

Hüterin der Kornkammer

Der lange Weg der Falbkatze begann ungefähr 3000 v. Chr. in Ägypten von der Jagdbegleiterin bis zum heiligen Tier der Bastet. Sie wurde zu Beginn des Mittleren Reiches zum heiligen Tier erhoben. Der Sonnengott Ra wurde in Gestalt einer Katze verehrt, während jedoch die eigentliche Katzengöttin die Tochter des Ra (Mondgöttin Bastet) war.

Katzenkult

Hier erlebte der Katzenkult seinen Höhepunkt: An hohen Festtagen pilgerten Menschen aus allen Teilen des Reiches zu heiligen Stätte und brachten Weih- und Opfergaben, meist in Gestalt von Keramik- und Bronzekatzen, dar. In der Nähe des Heiligtums gab es zahlreiche Katzen-Friedhöfe, auf denen die von den Pilgern mitgebrachten  einbalsamierten verstorbenen Lieblingskatzen beigesetzt wurden.

Tempelkatzen

Die ehrenvolle Aufgabe der Versorgung der Tempelkatzen wurde Katzenpriestern übertragen. Wurden die Tempelkatzen hervorragend betreut, so stiegen höhere Katzenpriester zu hohen Staatsämtern auf, mitunter wurden solche auch zum Pharao gewählt. Bei schlechter Bertreuung war es schlecht um die Karriere bestellt.

Verehrung und Krieg

Der Perserkönig Kambyses machte sich die Verehrung der Katze zu nutze: So verloren die Ägypter verloren 525 v. Chr. die Schlacht um die Stadt Perlusium im Nil-Delta, weil er eingefangene Katzen auf die Schilde der Soldaten festbinden ließ und die Ägypter, aufgrund ihrer Angst und Scheu eine Katze zu töten, ihre Waffen streckten.

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© Elke Kaeding