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Die Côte d´ Azur . . . Sonne, Strände und ewig lockt das Meer!!
Nicht von Osten oder Westen, sondern für den Frankreichreisenden, der über die Nord-Süd-Autobahn aus entlang der Rhone, also von der Mitte aus, irgendwo in Nähe von Marseille ans Mittelmeer, an die Côte gelangt, beginnt unsere Reisebeschreibung.
In Richtung Westen, Richtung Spanien entlang der Küste ist das Mittelmeer etwas flacher – die Côte Vermelle von Montpellier bis Perpignan ist auch sehr liebreizend, unsere kurze Reisebeschreibung verläuft von der Mitte nach Osten.
In der Carmargue - alljährlich gefeiert von den Zigeunern in Saintes-Maries-de-la Mer, dem Hauptort des Rhone-Deltas - im Land der Flamingos, beginnt unsere Mittelmeerreise nach Osten. Les Saintes-Maries-de-la-Mer mit seinem unverkennbarem Reiz der Wallfahrt der Zigeuner mit ihrer Prozession der schwarzen Sara, bietet neben großflächigen Sandstränden für Sonnenanbeter, auch für Ornithologen, Reiter (auch auf gutmütigen Carmargue-Pferden), Stierspielen, Bootsfarten auf der Petit-Rohne, eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten. |
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Weiter nach Westen erreicht man Marseille, von uns bisher - bestimmt zu unrecht - rechts liegen gelassen, sowie auch die grandiose Hafenstadt Toulon wurde von uns bisher nur zum Einkaufen benutzt. Unser Urlaub beginnt erst wieder in der Gegend von Hyères. Der Küste entlang nach Osten, entdecken wir die Halbinsel Giens mit La Tour-Fondue und le Lavandou. Die steile Küstenstrasse, der Route du Mimosa führt uns in vielen Serpentinen, vorbei an den Cornichen des Maures bis nach Cap Caramat. Hier wird die Gegend wieder flacher, und die berühmten Strände von Saint-Tropez, Plage de Pampelonne und Plage de Tahiti laden zum Baden ein. Das einzige Problem in der Saison von Juli bis August – wohin mit seinem Auto. Ebenso wird man Saint-Tropez, dem wohl bekanntestem Ort an der Côte, nur im Schritttempo erreichen. Sicherlich auch diesen Ort der Maler und Schauspieler, welcher weit vor Brigitte Bardot und Gunter Sachs schon durch Guy de Maupassant beehrt wurde, muss der Frankreichurlauber einfach erlebt haben. Die mediterranen Cafés am Quai Jean Jaurès laden ein zu einem Pastis und „zum Sehen oder Gesehen werden“.
Weiter in Richtung Cannes sollte die Petit-Alternative zu Venedig, Port-Grimaud mit seinen nett anzusehenden, künstlich angelegten Gassen und Brücken ein Abstecher wert sein. Auf der N98 über Saint Raphaél, in Agay links ab, nach Norden kann man direkt in das Naturschutzgebiet des Esterelgebirges einbiegen. Die leuchtend roten, vulkanischen Küstenfelsen des Massif de l`Esterel sind über eine schmale aber gut befestigte Straße bis zum 496 m hohen Pic de l` Ours zu erreichen (das letzte Stück zu Fuß oder per Velo). Dieses Stück Natur ist zum Glück in 2003 von den verheerenden Waldbränden weiter westlich von Fréjus einigermaßen verschont geblieben.
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Nächste Station ist La Napoule-Plage am östlichen Rand des Esterelgebirges, mit luxuriöser Marina und einer Burg aus dem 14. Jahrhundert (als sein „Traumschloss“ von dem Amerikaner, Henry Clews um 1930 restauriert).
Cannes, hier muss man einmal auf dem Boulevard de La Croisette, entlang der berühmten Hotels der Belle Epoque, wie Carlton, Majestic, Hilton oder Martinez gewandelt sein. Die Stadt der Filmfestspiele hat, wie viele Orte an der Côte, neben der luxuriösen Marina mit etlichen unerschwinglichen Yachten, auch einen Anleger für die vielen Fischerboote, die ihren Fang in den Restaurants gleich gegenüber, am Rande der Altstadt fangfrisch anbieten.
Monte Carlo gehört zum Muss einer Mittelmeerreise. Hier darf ein Besuch des Casinos, der Terrasse des Cafés de Paris, des Exotischen Gartens, neben dem des Schlossplatzes nicht fehlen. Einmal im Jahr, im Mai/Juni ist der Boulevard entlang der Côte den Formel-1-Fahrern vorbehalten. Einige Tage danach kann man vor noch vorhandener Kulisse, sich selbst einmal – natürlich nur mit Tempo 50 – auf die Piste begeben und sich wie Schumacher und andere fühlen. * * * Gewiss gibt es noch viel mehr zu berichten, z. B. fehlen noch Informationen über Nice, die Parfumstadt Grasse, die Atlantikküste, die Bretagne. Aber fürs Erste war es das. WK
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