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Frankreich    Bienvenue chez nous . . .

Frankreich    Bienvenue chez nous . . .

Frankreich . . . ein wundervolles Land, das für jeden Geschmack Interessantes zu bieten hat.

„Unser Frankreich“ spiegelt sich in den Bergen des Zentralmassivs, den Schluchten der Ardèche, dem Canyon du Verdon und der Côte d’Azur wider. Die abwechslungsreiche Landschaft  begleitet und begeistert uns auf der Hin- und Rückreise mit dem Wohnwagen abseits der Autobahn.

Der Wechsel zwischen riesigen Sonnenblumen- und Lavendelfeldern, Bergen und Tälern ist beeindruckend. Dem Ziel nahe, umhüllt uns der Duft von Lavendel, Rosen, Beaugonvillen, Pinien, Limonen und Olivenbäumen. Die Zikaden trällern ihr einmaliges Lied, der Mistral macht die Hitze erträglich. Vor uns liegt das azurblaue Meer - die Côte d'Azur . . .

 

Eine Allee von Palmen, prachtvollen Villen, einsamen Buchten, steilen Abgründen und verträumten Siedlungen erstrecken sich entlang der Küstenstrasse. Parkplätze mit wunderschönen Aussichten, aber auch Reste von eingeschlagenen Autoglasscheiben (!) und entsprechenden Hinweisschildern, keine Wertsachen im Auto zu lassen (ist ernst zu nehmen). Vespa fahrende Jugendliche, vermeintliche Schönheiten an der Promenade, bummelnde Touristen, rasante Autos ‑ Ferrari oder Bugatti sind keine Seltenheit – und schnelle Motorräder zeigen uns die Stadtnähe.

 

Fernab des Trubels liegt unser Campingplatz. Hier finden wir Ruhe und Ausgangspunkt für unsere Tagestouren. Hier in Frankreich liegen turbulentes Stadt- und  ruhiges Landleben dicht beieinander. Sportlichen Aktivitäten sind keine Grenzen gesetzt: Tauchen, Segeln, Baden, Schwimmen, Wandern, Bergsteigen, Klettern, Paragleiten, Radfahren u.a.m. – die unterschiedlichen Landschaftsformen machen alles möglich.
 







Das Land - Frankreich

 

Sonne, Strand und das Meer. Hohe Berge und flache Tiefebenen. Einsamkeit pur in den Bergen oder Erlebnisse in der Metropole Paris. Das ist Frankreich!

 

Frankreichs Landschaftsbild hat viele verschiedene Aspekte: die unendlich langen Strände der Nordsee, die bretonischen Felsen, die provenzalischen Buchten, die sanften Hügel des Elsaß und die schneebedeckten Gipfel der Alpen. Das Klima Frankreichs ist ausgeglichen, aber dennoch eigenwillig. Worte wie Ausgeglichenheit und Maß sind keine Klischees. Beim Betrachten der naturbelassenen Landschaft oder eines Marktfleckens auf dem Lande kann man sich davon überzeugen. Eine Einheit bilden hier Unterschiede und Kontraste, die einem immer mehr bewusst wird, wenn man das Land durchstreift und entdeckt.

 

Es ist ein Land der sanften Begegnungen. Die charakteristischen Züge seiner Landschaften gleiten ineinander über. Das Zentralmassiv, das schon aus der Prähistorie bekannte Siedlungsgebiet, ist der Angelpunkt. Im Norden sind das Klima, die Rasse und die Traditionen von den Kelten und den Angelsachsen geprägt, im Süden ist die griechisch-römische Kultur der Ursprung. Im Norden wachsen Buchen und Birken, im Süden Zypressen und Oliven.

 

Auch wenn Frankreich eine gewisse Einigkeit ausdrückt, so ist es doch das Land Europas, das die größte Abwechslung in seinen Landschaften aufweist. Frankreichs geographische Lage hat zu einem großen Teil seine Geschichte bestimmt. Am äußersten Punkt Europas gelegen, hinter sich den gigantischen Atlantik, war es die letzte Bastion für alle im Laufe der Geschichte sich aus allen Himmelsrichtungen ergießende Invasionen. Es empfing die Normannen vom Norden, die Germanen und Mongolen vom Osten und die Römer und Araber vom Süden. Frankreich empfing diese Strömungen, brach sie jedoch und warf sie zurück. Zugleich aber hat es entscheidende Einflüsse assimiliert und andere Kulturen und Bräuche in sich aufgesogen.

 

Allen Einflüssen weit offen, ist Frankreich niemals ein Land gewesen, das rassische oder politische Autarkie erstrebte. Man nennt es das Land der Freiheit, weil es das Land der freundlichen Aufnahme ist. Diese Kontaktfreude und Aufnahmebereitschaft erleichtern es dem Touristen, Frankreich und die Franzosen kennen zu lernen. Jede Region hat ihren Charakter, jede Provinz ihr Gesicht. Über all diesen Landschaften spürte man den Hauch der Geschichte und die steinernen Zeugen der Vergangenheit, die Schlösser und Kirchen legen noch heute davon Zeugnis ab. Die Poeten nannten Frankreich "la douce France" - das süße Frankreich, auch in unserem Jahrhundert verdient es weiterhin diese Bezeichnung.
 

 

Und nun zum guten Geschmack Frankreichs

 

Die französische Küche macht einen Großteil des französischen Lebens aus und die Küchenmeister jeder Provinz wachen eifersüchtig über ihre Spezialitäten. Ein feinschmeckerischer Gaumen und sensible Geschmacksnerven  sind die Grundlagen eines kultivierten und guten Essens. Von Norden bis Süden haben die Franzosen unterschiedliche Trinkgewohnheiten und Lieblingsgerichte, deren Zubereitung immer wieder anders ist.

 

Kein schmackhaftes Essen ohne einen französischen Wein. Die bekanntesten Weinanbaugebiete Frankreichs liegen in Bordeaux, in Burgund, der Champagne, im Elsass, an der Loire und Rhône, im Jura, den Savoyen, der Provence, in Roussillon, in Languedoc, im Südwesten des Landes und auf Korsika. Die Weine namentlich zu nennen würde den Rahmen sprengen und über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten.

 

Obwohl zumeist ein guter Wein der passende Begleiter zu einem guten Essen ist, genießt das Bier aus dem Norden einen guten Ruf und wird hier zu den deftigen Speisen getrunken.

 

Der schäumende Wein aus der Champagne ist in der ganzen Welt der berühmteste Botschafter Frankreichs. Bereits im 5. Jahrhundert wurden die Weine der Champagne vom Bischof von Reims geehrt, indem er seinen Krug „gesegneten Weines“ dem König Chlodwig überreichte. Dank des Kirchenmannes Dom Pérignon erhielt der Champagner  seine uns bekannte Qualität erst im 17. Jahrhundert.

 

Nördlich von Bordeaux liegt in Westfrankreich das Anbaugebiet der Weine für den Cognac. Der gute alte Cognac entstand aus dem Weinhandel im 12. Jahrhundert. Die Transportempfindlichkeit des schwach alkoholisierten Weines führte dazu, den Wein zu destillieren. Ein wohlschmeckender Weinbrand entstand, der die Nachfrage auf der ganzen Welt vergrößerte. Im 17. und 18. Jahrhundert versuchten sich viele Destillateure, darunter Jean Martell, Richard Hennessy, Thomas Hine und leiteten den Weinbrandhandel ein.

 

Und um eine vielleicht zu reichhaltige Mahlzeit und gastronomische Ausschweifungen auszugleichen, gibt es ja die hervorragenden Mineralwässer wie z. B. Badoit, Evian, Vichy und Volvic!
 

 

Frankreich – das Land der vielfältigen Traditionen


Im Norden Frankreichs finden alljährlich die „Ducasses“ statt. Eingeleitet wird dieser  Jahrmarkt mit einem Aufmarsch von bis zu 8 m großen Pappmaschee-Riesen, die entweder allein gehen oder auf dem Wagen gezogen werden. Gayant de Duai soll 1530 diese aus Flandern gekommenen Mythen und Überlieferungen schildernden Figuren in Frankreich eingeführt haben - allerdings mit einem Gewicht von bis zu 500 kg!

Die größten Feierlichkeiten der Bretagne sind die „Pardons.“  Es findet eine große Prozession statt, an der Männer und Frauen in ihrer Heimattracht teilnehmen, Lieder singen und Banner und vielfarbige Holzstatuen ihrer Schutzheiligen tragen. Im Anschluss daran beginnt das Dorffest, auf dem einige Paare die Gavotte nach den Klängen des Biniou, des bretonischen Dudelsacks, tanzt. Große Umzüge finden z. B. in St. Anne d'Auray, St. Anne de la Palud und St. Jean du Doigt statt.

In der Auvergne freuen sich die Bewohnen nach den langen Wintermonaten auf das Dorffest mit seinen Tänzen. Der bekannteste Volkstanz ist der „Bourrèe“, bei dem holzbeschuhte Paare mit unerwarteter Eleganz und Grazie nach den Klängen von traditionellen Instrumenten, wie die Cabrette (vergleichbar mit dem Biniou), Leier und Geige tanzen.

Im Baskenland wird traditionell die Heimatsprache Euskara gesprochen, deren Herkunft  noch unbekannt ist, jedoch noch immer eine lebendige Sprache in Frankreich wie auch in Spanien ist. Das Nationalspiel ist Pelota, bei dem nach verschiedenen Regeln ein kleiner Vollgummiball mit der Hand oder mit einer etwa vierzig cm langen handschuhartigen Schaufel gegen eine Wand gespielt und wieder aufgefangen wird. Das Spiel ist eng mit dem Tennis verwandt. Der Nationaltanz ist der leidenschaftliche Fandango-Paartanz mit Flöten- und Tamburinbegleitung.

Anfang des 19. Jahrhunderts wurden in der Provence erste Krippenfiguren aus Ton gefertigt, um die provenzalischen Krippen zu schmücken. Seitdem finden Anfang Dezember in Marseille Märkte statt, auf denen überwiegend bunte Krippenfiguren angeboten werden, die von vielen Familien der Provence in Gemeinschaftsarbeit liebevoll geformt und bemalt wurden. Zudem werden auch die Landestrachten vorgeführt.

Die Côte d'Azur und die Haute Provence verfügen über große Felder von Lavendel, Jasmin, Mimosen, Rosen und Nelken, die als Grundlage für die Parfümherstellung überwiegend in Grasse dient. Essenzen werden jedoch auch in die ganze Welt exportiert.

Diese Blütenpracht wird den Besuchern bei der größten Blumenschau in Nizza, der Batailles de Fleur, während des Karneval in Nizza vorgeführt und hat den Karneval berühmt gemacht.

Berühmte und weniger berühmte Maler, Schauspieler und Sternchen finden sich traditionell in St. Tropez ein und geben dem kleinen Städtchen sein besonderes Flair. Im Hafen, hinter dem kleinen Leuchtturm, liegen wunderschöne Segelschiffe und teure Jachten vor Anker. In den Cafes rund um den Hafen herrscht ein buntes Treiben mit dem einen Ziel: sehen und gesehen werden. In Cannes finden seit 1946 finden alljährlich im Mai die Filmfestspiele im Palais des Festivals und im September die Königliche Bootsshow statt. Nicht zu vergessen ist das im Mai eines jeden Jahres wiederkehrende Fest der Zigeuner in St. Marie de la Mer in der Camargue.

 

Dies sind nur einige Traditionen in Frankreich. Zu den uns bekannten traditionellen sportlichen Aktivitäten zählen natürlich die Tour de France und die Rallye Monte Carlo . . .

 

. . . und keiner außer den Franzosen, beherrschen das Spiel mit den kleinen, in der Sonne leuchtenden Kugeln im Sand besser, und spielen es am Strand, in den Dörfern und auch in extra angelegten Spielfeldern in den Städten !!!

EK

 

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